Auf einen Whisky 046: Christian Schmid
- Jörg Luibl
- 7. Okt. 2022
- 1 Min. Lesezeit
Christian Schmid ist Jahrgang 1981, hauptberuflich Erlebnispädagoge und nebenberuflich als Märchenerzähler unterwegs. Er beschäftigt sich mit Jugendgruppen und Schulklassen, mit Sucht und Trauma. Zu seinen Lieblingsspielen gehören The Witcher 3 und Hollow Knight.
Wir sprechen über die Praxis seiner Arbeit, seine Erfahrungen mit Kindern, die Spiele- und Smartphonesucht sowie darüber, inwiefern das Spiel auch ein Heiler sein kann. Whiskey ist auch dabei: Chris trinkt einen rauchigen Talisker aus Schottland, bei mir ist es erneut ein Jack Daniel's Single Barrel Select aus Tennessee.
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Wow. Das war vielleicht aufregend. Und zuweilen auch gar nicht so einfach mit Jörg, DER Spielekultur-Koryphäe im deutschsprachigen Raum und den vielen Interessen und Gemeinsamkeiten nicht vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen. Ich hätte mich gut und gerne noch viele weitere Stunden austauschen können. Danke nochmal dafür! Hat richtig Freude gemacht.
Was ich total versäumt hatte zu Erwähnen bei den Schülertrainings und Councils (Sitzkreise)...
...selbstverständlich setzen wir uns nicht mit Schülern und Erwachsenen direkt in den Kreis und muten zu, das sich die Menschen einfach so öffnen. Zuallerserst wird gespielt. 😉
Wir haben eine breite und ständig wachsende Sammlung an spaßigen und spannenden Gruppenspielen, welche im Idealfall Gemeinschaft und Freude entsehen lassen. Generell kann man sagen: bevor keine gemeinsame Spielfreude…
Danke für diese interessante und angenehme Folge!
Hab mich im Christian sehr oft selbst wieder erkannt: Bin Jahrgang 1980 und auch eher sensibel um nicht zu sagen "ein Schisser". Aber Dead Space war seinerzeit auch für mich die "Mission Impossible" durch die ich mich gekämpft hab und ich meine da gab es dann auch "new Game+" oder wie auch immer das hieß?! Habe das auf jeden Fall auch mehrfach hintereinander durchgespielt und dabei hat man auch seine Waffen u.s.w. behalten...
Hach ja, die gute alte Zeit. Heute, mit eigenen Kindern, kommt die Lieblingsbeschäftigung leider oft zu kurz.
Spiele mögen zu wollen, die "alle" mögen, mit denen man aber selber nicht warm werden kann.
Breath of the Wild war für mich so ein Kandidat, wo ich mich aus Prinzip zwar durchgeschleppt, aber mir einreden musste, dass es mich doch noch packen würde. Tja 😪 Ich konnte einfach nicht durchdringen, auch wenn es manchmal fast geklappt hätte. Ach, Dungeons, wo seid ihr bloss geblieben.
Ich mag auch Horrorspiele, aber Outlast war nichts für mich. Lieber ein Brett, dass nicht bricht, wie in SH2.
Blasphemous. War es bloss meine Geduld oder bin ich zu schlecht?
Death's Door. Technisch einwandfrei aber zu viel Phantom Hourglass Mechanik (bzw. 3DS Zelda) für meinen Geschmack.
Uncharted. Sands of Time war mir 1000 Mal lieber…
Thema rund um Spielesucht interessiert mich sehr. Ein riesen Fass wurde vor noch gar nicht so vielen Jahren aufgemacht. Rund um sogenannte „Killerspiele“, die angeblich unsere Jugend zu Soldaten, oder Amok Läufern machen. Aber Glücksspiel und Sucht erzeugende Spielmechaniken sind vollkommen in Ordnung.
Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich würde mal behaupten, dass sich der Bogen in Turok für Xbox 360 auch ganz realistisch angefühlt hat^^ Unabhängig von der Qualität des Spiels...
Zum Thema Sucht-Mechaniken, da gab es mal in einem früheren Podcast einen Kommentar, dass in Spielen (ich meine wie Genshin Impact) der Sound beim Öffnen von Kisten darauf ausgelegt ist, bestimmte Hormone freizusetzen... Eine Diskussion auf dieser Ebene würde mich auch interessieren!