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vor 2 Stunden

Angekündigt: Drova II – Torn Lands (PC, PS5, XBS, SW)

Zu den schönen Überraschungen des Jahres 2024 gehörte Drova – Forsaken Kin (PC, PS4/5, XBS, SW) von Just2D Interactive. Nicht nur weil es in seiner keltisch inspirierten Fantasywelt eine charmante Pixel-Hommage an Gothic bietet, in der neben der derben Sprache das Grübeln und Nachdenken ebenso dazu gehört wie das Scheitern und Verirren, sondern weil es tatsächlich das erste sehr gute Rollenspiel aus einheimischer Entwicklung seit über 20 Jahren war. Und daran wollen die Entwickler aus Magdeburg mit Drova II – Torn Lands anknüpfen.

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Zusammen mit Publisher Deck13 wurde heute der zweite Teil enthüllt, der 2027 für PC, PS5 und XBS erscheinen soll. Einerseits hat er es gar nicht so leicht. Denn die Premiere wurde sowohl in der Presse als auch von Fans gefeiert und erzielte alleine auf Steam einen Brutto-Umsatz von über vier Mio. Dollar, wobei die Entwicklung inkl. Förderung etwa 800.000 Euro kostete. Auch dieses zweite Drova wird übrigens von der Games-Förderung des Bundes unterstützt.

Wie es überhaupt dazu kam, dass Studenten ein eigenes Rollenspiel machen wollten, was es mit den Ähnlichkeiten zu Gothic und dem keltischen Hintergrund auf sich hat, erfahrt ihr im Podcast vom Mai 2025, da sprach ich mit Christian Sandkämper. Aber jetzt zum zweiten Teil, an dem das Team fleißig arbeitet und auf den dieser Trailer schon Lust macht.

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Offensichtlich hält man an der Pixel-Inszenierung einer offenen 2D-Welt fest, die jetzt noch größer und vielfältiger sein soll. Auf jeden Fall wirkt sie malerischer, wurde um einige Facetten in der Beleuchtung sowie natürlichere Animationen ergänzt. Zwar haben Helden und Monster keine Echtzeitschatten, aber die Gefechte wirken flüssiger und es gibt einige schöne Verwandlungen.

Ich bin neugierig, wie man das “generalüberholte” Kampfsystem verfeinert hat, denn das wirkte damals nicht ganz ausgereift und soll jetzt mehr individuelle Stile erlauben; außerdem verhalten sich die Gegner unberechenbarer. Allerdings knüpft man hinsichtlich der Story und Fraktionen nicht direkt an den ersten Teil an, denn man erkundet ein komplett neues Reich namens gespaltene Lande, das mit seinen Stämmen und Göttern ebenfalls keltisch inspiriert ist.

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Auch das ist ein gefährlicher Teil der Anderswelt, in dem es gnadenlos zur Sache geht und die Bewohner ihr Hab und Gut schützen müssen; man kann sie unterstützen oder sich skrupellos bereichern. In ihr scheint es um die zwei unterschiedlichen Fraktionen sowie die Symbole von Widder und Bär zu gehen, die schon im Trailer aufeinander krachen und für zwei Lager, Götter und Entwicklungspfade stehen, die sich auf den Kampfstil und andere Fähigkeiten auswirken.

Es bleibt bei einem sehr freien Abenteuer, das den Spieler ohne visuelle Leitsysteme zur mutigen Erkundung der Wildnis und Entscheidungen in Dialogen sowie Quests animiert, die natürlich Konsequenzen haben. Schon damals wurde Tacheles geredet und man holte sich ordentliche Abreibungen ab, wenn man zu früh Sir Lancelot oder Robin Hood spielen wollte. Dafür wurden Geduld und Neugier belohnt, wenn man die labyrinthische Landschaft offenen Auges erkundete.

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Ansonsten kann man erneut Rohstoffe sammeln und Ausrüstung herstellen. Und auch diesmal wird man letztlich das Schicksal dieses Reichs über seine Taten beeinflussen können. Ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie sich dieses Abenteuer anfühlen wird und welche Rolle die Magie spielt, die laut Story in die Welt zurückgekehrt ist.

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