Erkundung

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vom 17.04.2026

Flaschenpost #192: Frischer Wind, volle Segel

2 Kommentare

  • Bzgl. eines Wertungssystem: Halte ich nicht viel von, gerade da du Spiele meist anders bewertest, analytischer, kritischer. In der ernst zunehmenden Literaturkritik gibt es auch keine Zahlen. Das ist nicht der Anspruch einer ordentlichen Kritik, die Meinung darüber zu quantifizieren. So langsam darf das Medium Computerspiel dem entwachsen. Außerdem wird die Diskussion zu oft dann auf eine Zahl reduziert.

    Von der Absurdität einer so feinstufigen Gliederung eines 100er-Systems, wie es oft noch verwendet wird, ganz zu schweigen (niemand kann mir glaubhaft den Unterschied zwischen bsp. 81 und 82 erklären; das ist einfach ein “Gefühl”; und der inflationäre Gebrauch von >80-Wertungen macht einen Großteil der Skala sowieso obsolet).

    Nein, wer eine Zahl will/braucht, kann Metacritik besuchen oder andere Magazine. Ich habe den Eindruck, das Spielvertiefung für etwas anderes steht.

  • Bin auch zwiegespalten was die Wertungen angeht. Einerseits schauer ich bei Spielen die mich wirklich interressieren zuerst auf die Wertung. Den Test lese ich dann in der Regel später um mich nicht zu spoilern.
    Andererseits bewertest du einfach anders, das in einer Zahl auszudrücken ist halt schwer. Falls du es doch einführen willst, fände ich das 10er System am besten.
    Was bei deinen Tests vielleicht noch fehlt wäre so eine Pro und Kontraliste am Ende. Das ist für einen schnellen Überblick vorteilhaft. Allerdings kann ich nicht abschätzen wieviel Mehrarbeit du am Ende dadurch hast, deswegen ist es nur ein Vorschlag für die Zukunft.

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