Vorschau

|
vom 27.01.2026

Vorschau: Videospiele im Februar 2026

Ich spreche mit Eike über die PC- und Konsolenspiele im zweiten Monat des Jahres 2026. Was macht uns neugierig, was lässt uns eher kalt? Dabei blicken wir zunächst auf das zurück, was wir in letzter Zeit so gespielt haben.

Hier im Bericht sortiere ich eine Auswahl in chronologischer Reihenfolge und kommentiere sie. Videos binde ich nur zu Spielen ein, die ich gerne zocken würde – so gibt es eine kleine Gewichtung. DLC, Early-Access- und VR-Spiele lasse ich weg, sonst wird das zu viel.

Eikes Favoriten sind Resident Evil Requiem, Menace und Crisol, die auch bei mir weit oben im Februar stehen. Ich würde neben Resi nur Styx und Cards in meine Top 3 setzen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Podigee. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

(Ihr könnt die exklusiven Podcasts auch über Steady abonnieren: Einfach neben eurer Mitgliedschaft den personalisierten RSS-Feed-Link kopieren und in euren Player wie z.B. Podcast Addict oder Overcast einfügen.)

02. Februar

Tearscape (PC)

2D-Soulslike im RPG-Maker-Stil.

The 18th Attic (PC)

Von Fatal Frame inspirierter Psycho-Horror, in dem man mit einer Polaroid-Kamera auf Geisterjagd geht.

03. Februar

The Dark Rites of Arkham (PC)

Point&Click-Adventure mit Fokus auf Dialog- und Inventarrätsel, das mit seiner 2D-Kulisse ein wenig an die Lucas-Arts-Klassiker erinnert. In der von H.P Lovecrafts Werken inspirierten Story tauchen auch Charaktere aus dessen Geschichten auf, darunter Herbert West, Keziah Mason oder Henry Armitage; das wirkt ganz charmant und es gibt eine Demo auf Steam.

Unemployment Simulator 2018 (PC)

Surreal bekloppter Pixel-Psycho-Horror über den Roguelite-Alltag eines Langzeitarbeitslosen, der mit seinen Dämonen kämpft. Vorsicht: Man kann im Spiel vor Langeweile sterben.

05. Februar

Dragon Quest VII Reimagined (PC, PS5, XBS, SW/2)

Aufwändiges Remake des über 100 Stunden langen PlayStation-Rollenspiels aus dem Jahr 2000 in neuem Diorama-Artdesign sowie mit erzählerischen und spielmechanischen Anpassungen. Es gab 2013 schonmal ein Remake für den 3DS.

Jackal (PC)

Nein, das ist keine Neuauflage der gleichnamigen Run&Gun von Konami aus dem Jahr 1986. Hier geht es um einen blutigen Top-Down-Shooter im Las Vegas der 70er Jahre mit Zeitlupenmechanik à la Max Payne. Erinnert mich an The Hong Kong Massacre, das ich 2019 sehr gerne auf der PlayStation 4 gespielt habe. Aber ob es an dessen Flow herankommt oder gar an die Coolness von Hotline Miami? Es gibt eine Demo auf Steam.

Menace (PC) (Update: …ist nur Early Access)

Mit der Fantasy-Taktik Battle Brothers haben die Hamburger Overhype Studios seit 2015 große Erfolge gefeiert. Sie bleiben der Rundentaktik in Menace zwar treu, aber diesmal geht es nicht mehr in 2D, sondern komplett in 3D um ein militärisches Strategie-Rollenspiel in einer Science-Fiction-Welt. Sie erinnert samt Planeten, Schreitern, Plasmawaffen und Angriffskreuzern im Orbit entfernt an eine Mischung aus Warhammer 40k und XCOM, mutet dabei aber visuell erdiger und spielmechanisch konventioneller an, eher wie ein Ground Control. Im Laufe der Kampagne kann man Entscheidungen mit Konsequenzen treffen, Notrufe annehmen oder ignorieren und die Fähigkeiten seines Republic Marine Corps entwickeln. Moral und Zustand der Soldaten sind wichtig und man kann sehr frei im Gelände vorgehen. Der Anspruch in den prozedural erstellten Missionen ist sehr hoch, denn es geht um Deckung, Flankierungen, Reichweiten und Sperrfeuer, während man Fahrzeuge vom Truck bis zum Panzer oder Artillerie effizient einsetzen muss. Und jeder Verlust eines über viele Missionen beförderten Squadleaders mit besseren Führungsfähigkeiten ist schmerzhaft. Hinzu kommt, dass man von der Versorgung abgeschnitten ist und mit der spärlichen Beute seine Ausrüstung über den Schwarzmarkt finanzieren muss. Der Name Menace bezieht sich auf einen unbekannten Feind, der aus den Tiefen des Weltalls kommt. Ich habe bisher nur einzelne Gefechte in der Demo gespielt, so dass eine Einschätzung vor allem der wichtigen Kampagnen-Entwicklung nicht möglich ist. Aber da hab ich Lust drauf.

My Hero Academia: All’s Justice (PC)

3D-Fighting-Game im Animestil.

Sid Meier’s Civilization VII Arcade Edition (iOS)

Nach PC-Spielen wie PowerWash Simulator oder Cult of the Lamb erscheint auch die epische Strategie über Apple Arcade. Firaxis hat bekanntlich sehr viel verändert: Anführer wählt man unabhängig von der Zivilisation und Epochen, Barbaren, Stadtstaaten sowie Krisen wurden angepasst. Allerdings stürzte mir das Spiel letztes Jahr auf der PlayStation 5 recht häufig ab und auch nach den ersten Patches konnte es mich nicht mehr so fesseln wie anno dazumal; auch Eike war damals nicht begeistert. Schon der direkte Vorgänger Civilization VI war nicht mehr so stark wie frühere Spiele, weil KI und Diplomatie stagnierten. Tja, die meiste Zeit verbrachte ich laut Statistik mit Abstand in Civilization V.

06. Februar

Carmageddon: Rogue Shift (PC, PS5, XBS, SW)

3D-Combat-Racer, der im Jahr 2050 tödliche Roguelite-Rennen inszeniert. Die gleichnamige Reihe feierte 1997 mit Carmageddon: High Octane von Stainless Software auf MS-DOS ihre Premiere, wurde dann immer trashiger und lief mit Carmageddon: Max Damage bis 2016.

Dark Quest: Remastered (PC, PS5, XBS, SW)

Ihr wollt ein digitales HeroQuest, das sich fast genau so spielt und aussieht wie anno dazumal als Tebletop am Tisch? Dann ist diese Neuauflage samt frischer 3D-Perspektive der rundenbasierten Fantasy-Taktik vielleicht interessant, zumal sie zum ersten Mal für knapp fünf Euro auch auf Konsolen erscheint. Wer das Original auf Steam besitzt, bekommt es dort als kostenloses Upgrade.

Dead Pets: A Punk Rock Slice Of Life Sim (PC)

Handgezeichnetes Cartoon-Adventure rund um eine Punkband mit Fokus auf Story, Dialoge, Minigames und Dämonen. Hat auf einigen Independent-Festivals Vorschusslorbeeren bekommen, aber weder ich noch Eike (der immerhin in einer Punkrock-Band spielt) lockt dieses Spiel an.

Ghost Gunners (PC)

Party-Ego-Shooter im Cel-Shading-Stil für bis zu sechs Leute, die zu Beginn alle unsichtbar sind.

Heaven Does Not Respond (PC)

Psycho-Horror mit Point&Click-Mechanik und Spuk am Computer-Bildschirm.

HumanityZ (PC)

Ein isometrisches DayZ in offener Zombie-Welt, das solo spielbar ist, aber auf Multiplayer-Koop samt Crafting, Bausystem und PvP ausgelegt ist? Kam im Early Access “sehr positiv” auf Steam an, sieht durchaus kompetent aus, aber macht mich nicht neugierig.

My Hero Academia: All’s Justice (PC, PS5, XBS)

Fighting Game im Anime-Stil mit 3vs3 in 3D-Arenen.

Nioh 3 (PS5)

Action-Rollenspiel von Team Ninja und Koei Tecmo, dessen Vorgänger mir 2020 als Soulslike im alten Japan noch sehr gut gefallen hat. Es bestach vor allem mit seinem flexiblen Kampfsystem und bot eine Fülle von Eindrücken mit tollen mythologischen Wesen, kam aber nicht an Sekiro von 2019 heran und konnte künstlerisch nicht diese Harmonie erreichen, die z.B. später Ghost of Tsushima auszeichnete. Damals gab es neben The Surge allerdings noch nicht so viel empfehlenswerte Auswahl in diesem Subgenre. Mittlerweile sieht das natürlich ganz anders aus, von Lies of P über Lords of the Fallen bis Wu-sie-alle-heißen. Und nachdem mich das Studio 2023 mit Wo Long Fallen Dynasty und 2024 in der offenen Welt von Rise of the Ronin nicht begeistern konnte, bin ich zumindest froh, dass diese “dunkle Samurai-Welt” nur kleinere vernetzte Zonen bietet, in denen man mit Reittieren unterwegs ist. Hinzu kommt im Kampf der sofortige Wechsel zwischen Samurai- und Ninja-Stil gegen dämonische Yokai. Wer weiß, vielleicht rettet sich ja etwas von der internationalen Begeisterung über Ninja Gaiden 4 von 2025 in dieses dritte Nioh.

09. Februar

The Oily Depths (PC)

Psycho-Horror in Egosicht auf einem U-Boot in der Tiefsee. Man bekommt Befehle von einer mysteriösen Stimme und muss Öl finden oder sterben. Gibt eine Demo.

10. Februar

Crisol: Theater of Idols (PC, PS5, XBS)

Horror-Shooter in Egosicht in einer Alptraumversion von Spanien, genauer gesagt in Tormentosa, der auch Eike neugierig macht. Das Artdesign erinnert entfernt an Blasphemous, die Technik basiert auf der Unreal Engine 5 und der Trailer hat Erinnerungen an Clive Barker’s Undying von 2001 geweckt, das ich mochte. Ach so, die Vermila Studios kommen aus Madrid, feiern mit diesem AA-Abenteuer ihre Premiere und konnten damit 2023 einige Awards wie “Best Indie Game” und “Most anticipated game” abstauben.

Mewgenics (PC)

Rundenbasiertes Roguelite-RPG im Zeichentrickstil.

Relooted (PC)

In einer fiktiven Zukunft stiehlt man afrikanische Artefakte aus Museen, indem man seine Einbrüche inkl. Fluchtroute clever plant, die Gebäude per Kamera ausspäht, Rätsel löst, die Crew optimal platziert und sichere Orte definiert. Sobald man die Beute gefunden hat, wechselt die bis dahin taktische Planung und Ausführung samt Countdown in actionreiche Parcour-Akrobatik. Die Diebestour vom Studio Nyamakop aus Johannesburg in Südafrika, das zuvor den guten Puzzle-Plattformer Semblance designt hat, hat im Vorfeld viel Lob erhalten.

The Prisoning: Flechter’s Quest (PC, SW)

2D-Metroidvania im Pixelstil.

11. Februar

Romeo is a Dead Man (PC, PS5, XBS)

Frische Action vom Kultdesigner Suda51, der von killer7 über No More Heroes bis Lollipop Chainsaw ebenso bizarre wie bemerkenswerte Spuren in der Geschichte der Videospiel-Ästhetik hinterlassen hat. Genau daran knüpft sein Studio Grasshopper Manufacture hier an: Denn es geht um stilistisch abgefahrene sowie brutale Action in einer Science-Fiction-Welt, in der man als FBI-Ermittler auf Verbrecherjagd ist. Entgegen einiger Gerüchte wird es laut Suda51 komplett ohne generative KI entwickelt; auch eine Version für Switch 2 ist wohl in Arbeit. Allerdings

Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties (PC, PS5, XBS)

Aufwändiges Remake des Action-Adventures von 2009 und ein neues Abenteuer in der Welt der japanischen Mafia. Ben ist ja ein großer Fan der Serie und schreibt dazu etwas in der GEE Nr. 75.

12. Februar

BlazBlue Entropy Effect X (PS5, XBS, SW)

Eigentlich geht es in der Welt von BlazBlue um Handkante, Tritte und Kombos. Aber diesmal wird kein Fighting Games, sondern ein rasanter, seitwärts scrollender 2D-Kampfplattformer mit Roguelite-Mechanik inszeniert. Der sieht schick aus und hat auf dem PC aufgrund seiner reaktiven Kämpfe, präziser Steuerung sowie spürbarer Entwicklung richtig gute Wertungen erhalten. Auch Eike, der sher viel Spaß mit Absolum hatte, gefällt der Ansatz.

ChromaGun 2: Dye Hard (PC, PS5, XBS)

Lust auf Portal mit Farben? Dann dürfte diese futuristische Rätselei samt Akrobatik in Egosicht interessant sein. Kommt von den Pixel Maniacs aus Nürnberg. Der Vorgänger von 2015 war unterhaltsam, ich werde mal reinknobeln.

Disciples: Domination (PC)

Rundenbasiertes Strategie-Rollenspiel vom französischen Artefacts Studio. Obwohl ich das Genre bekanntlich sehr mag, konnte es mich in all den Jahren weder mit Crown Wars: The Black Prince, Space Hulk Tactics noch dem ersten Disciples: Liberation überzeugen.

Mario Tennis Fever (SW2)

Viele Jahre war nichts von Mario auf dem Centrecourt zu sehen, jetzt feiert er mit Fever-Spezialschlägen, 38 Charakteren und Kampagne sein Comeback als Arcade-Sportler.

Ride 6 (PC, PS5, XBS)

Simulativer Motorrad-Racer von Milestone. Ich erinnere mich noch gut an das Seufzen und Gähnen von Michael, wenn mal wieder eine Testversion eintrudelte.

13. Februar

Clue: Murder by Death (PC, PS4/5, XBS)

Das Mystery-Detektivspiel im Comicstil und einem englischen Herrenhaus der 30er Jahre erinnert ein wenig an Cluedo. Es geht um Mord, Kulte und jeder der zehn verdächtigen Charakter hat so seine Geheimnisse. Allerdings hat man hier nur 120 Minuten Zeit die Wahrheit über Tatorterkundung, logische Verknüpfungen und Dialoge in Echtzeit zu enträtseln, denn dann kommt Scotland Yard.

High on Life 2 (PC, PS5, XBS)

Ego-Skate-Shooter in knallbunter Science-Fiction-Welt von Squanch Games aus Kalifornien, dessen Vorgänger 2022 nur mittelmäßig bewertet wurde. Ganz im Gegensatz zum ebenfalls humoristisch inszenierten Trover Saves the Universe, für das das Team 2019 sehr gute Kritiken erhielt.

Lunar Ascendant (PC)

Mehrfach verschobene Politik-Simulation à la Suzerain. Wer Visual Novels mit Entscheidungen mag, könnte dieses futuristische Strategie-Adventure rund um eine Mondstadt interessant finden. Man schlüpft in die Rolle eines Mannes, der plötzlich Bürgermeister wird und es während der Kolonisierung des Mondes mit KI, Verschwörungen und der Zukunft der Menschheit zu tun hat. Es gibt eine Demo.

Reanimal (PC, PS5, XBS, SW)

Kooperativer Horror der Tarsier Studios, der auf den ersten Blick mal wieder sehr stimmungsvoll aussieht. Aber die Schweden konnten mich kürzlich mit Little Nightmares II und seinem Duo nicht wirklich begeistern. Und auch in Reanimal sind Bruder und Schwester mit kooperativen Manövern unterwegs, nur dass man diesmal endlich nicht nur online, sondern auch lokal zu zweit loslegen kann. Und dass alles noch finsterer sein soll.

14. Februar

Norse: Oath of Blood (PC)

In der rundenbasierten Taktik im mittelalterlichen Norwegen dreht sich alles um die Rache von Gunnar, dessen Vater Jarl war und ermordet wurde. Also muss er eine Siedlung neu aufbauen, Verbündete finden und eine Kriegstruppe ausbilden. Das Spiel soll authentisches Flair der Wikingerzeit vermitteln, das Gelände soll relevant sein und Entscheidungen die Story beeinflussen, die vom historischen Roman-Autor Giles Kristian geschrieben wurde, der u.a. Lancelot und Raven: Blood Eye geschrieben hat. Der Soundtrack kommt von der englischen Dark-Neo-Folk-Band Galdorcræft. Die Umsetzungen für PS5 und XBS sollen laut dem norwegischen Entwickler Arctic Hazard im Frühling 2026 folgen.

16. Februar

Dobbel Dungeon (PC)

Strategie-Rollenspiel im kinderfreundlichen Moosgummi-Stil.

Seclusa (PC)

Entspannte Foto-Safari in Ostafrika, auf die Eike durchaus Lust hätte.

Stormbride (PC)

Tower-Defence und Citybuilder.

The Last Citadel (PC)

3rd-Person-Shooter mit Roguelike-Mechanik.

17. Februar

Avowed (PS5)

Das im letzten Jahr für PC und Xbox veröffentlichte Fantasy-Rollenspiel erscheint auch für Sonys Konsole. Außerdem gibt es für alle Systeme ein Update mit New Game Plus sowie weiteren Ergänzungen. Ich hab es bisher nicht gespielt, aber es entführt in die Welt von Pillars of Eternity, dessen letzten Teil ich sehr schätze. Außerdem landete Obsidian Entertainment ja gerade mit dem sehr guten bis ausgezeichneten The Outer Worlds 2 auf Platz 2 meiner Spiele des Jahres 2025. Allerdings soll Avowed da qualitativ nicht mithalten können, wesentlich gradliniger und weniger vielseitig in den Dialogen sein. Mmh…

18. Februar

Insider Trading (PC)

Roguelike-Deckbuilder in der Welt der Aktien, in den Eike mal reinspielen würde.

Star Trek: Voyager – Across the Unknown (PC)

Strategiespiel mit Survival-Flair und Storyfokus von Gamexcite aus Hamburg. Aber Star Trek war noch nie mein Gemüse, das ist eher was für Ben, der das Spiel in der GEE 75 vorstellt. Außerdem freut sich Eike drauf, der im Podcast einiges zur Story der Voyager erzählt.

Strange Brew (PC)

3D-Plattformer mit einer Ente in einer Zombiewelt.

19. Februar

Cards: Death Howl (PS5, XBS, SW)

Der Soulslike-Deckbuilder erschien im Dezember für PC und hat dort sehr gute Wertungen erhalten. Von Kartentaktik dieser Art gibt es zwar sehr viel, aber dieses Spiel von The Outer Zone aus Dänemark sticht ästhetisch mit seinem reduzierten, aber überaus markanten Fantasystil und erzählerisch mit seiner mythisch-dämonischen Reise ins Jenseits heraus. Man kann seine Route durch vier Reiche frei wählen, es gibt Nebenquests und natürlich Bosse. Je nachdem welche der 160 Karten man wie kombiniert, ergeben sich andere Möglichkeiten im rundenbasierten Kampf auf kleinen Rasterkarten. Die Demo hatte mir damals gefallen, aber ich hatte einfach zu wenig Zeit. Jetzt warte ich auf die Version für PS5.

Dead in Antares (PC)

Rundenbasiertes Survival-Management mit etwas Rollenspielflair von Ishtar Games aus Bordeaux.

Demon Tides (PC)

3D-Jump’n Run in offener Welt und austauschbarem Animestil.

Love Eternal (PC)

Präzisions-Plattformer im Pixelstil mit Horrorstory für alle, die es gerne sehr genau nehmen mit dem Absprungtiming.

Park Ranger Simulator (PC, PS5)

Bäume fällen, Waldbrände löschen, Hütten reparieren, campieren und sich um Tiere kümmern.

Styx: Blades of Greed (PC, PS5, XBS)

Ich mochte den zynischen Goblin immer sehr gerne und freue mich auf sein Comeback. Er war ja schon zweimal in der Fantasywelt des Action-Rollenspiels Of Orcs and Men unterwegs, die Cyanide 2012 etablierte: Im guten Styx: Master of Shadows (2014) sowie im sehr guten Styx: Shards of Darkness (2017). Die großen Stärken waren das offene Leveldesign in weitläufiger Architektur sowie das angenehm gemächliche Tempo dieser Stealth-Action, die mir damals mehr Spaß machte als das hyperaktiv modernisierte Thief. Wer mal reinspielen will, findet auf Steam eine Demo; die Speicherdaten werden übernommen.

Super Battle Golf (PC)

Arcade-Golfen im schlechten Comicstil.

20. Februar

SealChain: Call of Blood (PC)

Roguelike-Deckbuilder im Animestil. Mit Lovecraft-Flair.

Ryhtia (PC)

Hier muss man sehr präzise die Beats in einem Raster von drei mal drei Feldern treffen, um den perfekten Rhythmus zu erschaffen. Das ist mir visuell zu eindimensional, da spiel ich lieber nochmal Lumines Arise.

Ys X: Proud Nordics (PC, PS5, SW2)

Das ging schnell, denn das ist die Neuauflage des Action-Rollenspiels von Nihon Falcom aus dem Jahr 2023, das damals solide bis gute Kritiken erhielt.

23. Februar

Konfronto (PC)

Ein Sci-Fi-Roguelike-Auto-Battler mit asynchronem Multiplayer. Klingt wie ein anglizistisches Wortmonster, ist nichts für mich, aber kam im Early Access wohl sehr gut an.

Rainbow Six Mobile (iOS, And)

Eine von Ubisofts so genannten Kernmarken in handlicher Form.

24. Februar

Emberbane (PC)

2D-Metroidvania im Pixelstil.

Tides of Tomorrow (PC, PS5, XBS)

Action-Adventure in Egosicht von Digixart mit asynchronem Multiplayer, wie man ihn aus der Soulsreihe, Phantom Abyss oder Death Stranding kennt. Man kann zwar als sogenannter “Tidewalker” alleine unterwegs sein, aber muss seine Welt mit dem Status eines anderen Spielers verbinden, um Visionen davon zu sehen, wie er hier vorgegangen ist. Dessen Aktionen wirken sich spürbar auf die Umgebung, die Rätsel sowie die Nichtspieler-Charaktere aus, die man dann selbst erkundet, löst bzw. trifft. Das Abenteuer thematisiert eine Klima-Katastrophe und spielt auf dem Planeten Elynd, auf dem eine Flut nahezu alles an bisheriger Zivilisation zerstört hat.

26. Februar

Fall of an Empire (PC)

Echtzeit-Globalstrategie in der Antike von Independent-Entwickler Joe Gibbs. Das Besondere sollen neben dem Survival- und Rollenspiel-Flair sein, dass man immer in der Defensive ist, denn man startet mit einem riesigen Imperium, dessen Ressourcen schwinden und das langsam zerfällt.

Tales of Berseria Remastered (PC, PS5, XBS, SW2)

Anime-Action-RPG von Bandai Namco.

27. Februar

Resident Evil Requiem (PC, PS5, XBS, SW2)

Der Survival-Horror führt die Vorbesteller-Charts in aller Welt an und Capcom zeigte in einem Showcase, welchen Mix man erwarten kann. FBI Agentin Grace Ashcroft ist in Egosicht etwas vorsichtiger unterwegs, während Leon S. Kennedy in Schultersicht fast wie ein Berserker austeilt – mit Axt und Kettensäge, Konter und Finisher. Grusel und Gemetzel wechseln sich ab, während beide u.a. ein Sanatorium erkunden und die Zombies ihren alten Berufen nachgehen, sogar Licht ausmachen und auch auf Deutsch ihre Kommentare abgeben. Das Inventar ist begrenzt, die Munition knapp, man kann mit dem Blut der Toten sowie Material neue Gegenstände herstellen, es gibt mehrere Schwierigkeitsgrade und man kann die Perspektive der beiden jederzeit wechseln. Ich freu mich drauf und werde ausführlicher darüber in der kommenden GEE 75 berichten.

Kommentar zum Bericht

Verwandte Beiträge

bubbles right