Art
Roman
Genre
Krimi, Romanze, Gothic Novel
Autor
Bram Stoker (1902)

Das Geheimnis der See

Fazit

Ich hätte vor dem Lesen dieses Romans von Bram Stoker aus dem Jahr 1902 nicht gedacht, dass ich in der Einleitung tatsächlich einen Bezug zu Videospielen herstellen würde. Immerhin geht es darin offiziell um eine Gothic Novel an der schottischen Ostküste gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Aber wonach klingen ein legendärer Goldschatz, das Erbe von Sir Francis Drake, Rätsel und Katakomben, skrupellose Banditen sowie eine Romanze zwischen Held und tougher Lady?

Bei Videospielern mit einem Hang zum Action-Adventure müsssten jedenfalls Bilder aus Uncharted vor dem geistigen Auge erscheinen, das 2007 exklusiv für PlayStation 3 erschien und bis 2017 als Serie von Naughty Dog entwickelt wurde. Dessen Story sowie Charaktere wurden ja von Amy Hennig ersonnen, die vor ihrer großen Karriere in der Videospielbranche englische Literatur studierte. Zwar sind die Gemeinsamkeiten zwischen ihrem Uncharted und diesem Roman von Bram Stoker so oberflächlich, dass man sie nicht direkt vergleichen kann.

Doch es gibt verblüffende Gemeinsamkeiten, die zumindest eine Inspiration nahelegen. Und ich würde mal behaupten, dass die Erschafferin des Vampirs Raziel aus Legacy of Kain: Soul Reaver (1999) auch diesen weniger populären Roman des Mannes kannte, der 1897 den Dracula und damit den modernen Vampir-Mythos erschuf. Sein Geheimnis der See erschien fünf Jahre später, enthält keinerlei Blutsauger, aber Bram Stoker schrieb ihn ebenfalls nördlich von Aberdeen, an der Küste von Cruden Bay, unweit von mittelalterlichen Burgruinen.

Dort verbringt der englische Gentleman Archibald Hunter seine Freizeit und genießt die schroffe, verwunschen schöne Landschaft, die so oft zwischen Klippen und Nebel versinkt … … das war nur die Einleitung: zur kompletten Rezension.

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